21 Dezember 2016

Die Welt wird zu einem hellen Ort



Die Welt wird zu einem hellen Ort 
Wenn Frieden, Freundlichkeit, Mitgefühl und Zuversicht 
All unsere Wege begleiten

Mögen wir Frieden im Herzen tragen 
Wie einen ewig leuchtenden Funken

Mögen wir uns mit Freundlichkeit umgeben 
Wie Kerzen mit Licht

Mögen wir Mitgefühl schenken
Wie ein Feuer die Wärme

Mögen wir Zuversicht in die Welt tragen 
Wie den Schein einer Fackel

Keine Dunkelheit kann dem widerstehen 
Kein Tag wird ohne Schönheit sein 
Kein Mensch wird dann im Schatten leben


Hab schöne und gesegnete Festtage.

Deine 
Lebenslilie 

Das Gedicht findest Du auch hier als Download zum Weiterschenken. 

Märchenfilme zur Vorweihnachtszeit

Die Zeit vor Weihnachten und Märchen- oder Ritterfilme gehören doch irgendwie zusammen. Sie vertreiben die trübe Winterlaune und lassen vergessen, dass uns gerade der Schneezauber über der kahlen Landschaft fehlt. Hier kommen einige Vorschläge, die Dir vielleicht gefallen könnten und die kostenlos öffentlich zugänglich sind:



Drei Haselnüsse für Aschenbrödel


Der Film aus dem Jahr 1973 aus der Filmkooperation CSSR / DDR ist wohl mittlerweile ein Klassiker zur Weihnachtszeit. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erzählt die bekannte Geschichte nach dem Märchen der Gebrüder Grimm auf heute noch frische Weise. Denn dieses Aschenputtel kann reiten, jagen und sich gegen die Boshaftigkeiten der Stiefmutter und der Stiefschwester Dorle auflehnen. Und natürlich bekommt sie auch in dieser Version am Schluss den Prinzen, der sie sich aber durch die Lösung ihrer Rätsel verdienen muss. Die Titelmelodie erfreut sich mittlerweile so großer Beliebtheit, dass sogar Orchester sie in ihr Repertoire aufgenommen haben. Wenn Nic Raine das Klassik Radio Pops Orchestra dirigiert, wird das Stück von Karel Svoboda im Winter in der Filmmusik-Konzertreihe aufgeführt.

Der Film ist bei dailymotion (frz. Pendant zu YouTube) zu sehen.


>>> Drei Haselnüsse für Aschenbrödel



Der Prinz im Bärenfell


Aus der weihnachtlichen Filmreihe „Sechs auf einen Streich“ stammt „Der Prinz im Bärenfell“. Der Märchenfilm von 2015 erzählt die Geschichte des eitlen Prinzen Marius, dessen Art seinem alleinerziehenden Vater sehr missfällt. Er tändelt herum, macht den Hofdamen falsche Hoffnungen und bevorzugt ein Leben in Künstlichkeit und Luxus. Doch als er dem Teufel (sehr sehenswert: Wilfried Hochholdinger) durch eine List ins Netz geht, wendet sich sein Glück. Um sein Leben freizukaufen, muss er sich auf einen Handel einlassen und die wahre Liebe einer Frau gewinnen. Die Erschwerniss: Er wird vom Teufel in einen Bären verwandelt und er muss die Liebe bis zur Tag-und-Nacht-Gleiche finden. Zauberhaft sind die Aufnahmen aus dem Spreewald, durch den der Prinz in Bärengestalt irrt.

Der Film ist bei veoh.com zu sehen.


http://www.veoh.com/watch/v100446012twcJ3QD4
>>> Der Prinz im Bärenfell

Kannst Du den Film nicht streamen? Dann benötigst Du noch den Veoh Web Player. Lade ihn Dir gern >>>  hier kostenlos beim Computermagazin Chip herunter. 



Die Salzprinzessin


Das allseits unbeliebte Salz bekommt hier in märchenhafter Umgebung plötzlich eine zauberhafte neue Bedeutung in "Die Salzprinzessin". Der verwitwete König eines kleinen Landes muss die Erbfolge für Thron und Reich bestimmen. Die Tochter, die ihn am meisten liebt, soll die neue Königin werden. Doch gibt seine Jüngste die vermeintlich dümmste und unerfreulichste Antwort und der Regent verbannt sie vom Hofe. Die dramatischen Ereignisse, die daraufhin für sein Königreich folgen, hätte er sich nie träumen lassen. Währenddessen trifft die verstoßene Prinzessin Amélie im Wald auf eine Frau, die ihr geheimnisvollerweise recht vertraut ist. Und auch ein Prinz macht sich ohne ihr Wissen auf die Suche nach ihr. Das im Jahr 2015 vom WDR produzierte Märchen spielt zeitweilig im romantischen Wasserschloss Ehreshoven und gehört ebenfalls zu der gelungenen Filmreihe „Sechs auf einen Streich“.

Der Film ist bei veoh.com zu sehen.



>>> Die Salzprinzessin



Ivanhoe – Der schwarze Ritter


Vielleicht gehörst Du zu denjenigen, die sich noch an die berühmten Ritterfilme erinnern. Sie wurden häufig zur Vorweihnachtszeit ausgestrahlt und waren auf ihre Art märchenhaft. Heldenmut, Minne, Turniere und Tapferkeit, die gegenüber eindeutigen Schurken zu beweisen war. Ein Klassiker mit Starbesetzung ist „Ivanhoe“ (1953) mit Robert Taylor in der Titelrolle und der jungen Liz Taylor als Kaufmannstochter Rebecca. Zur Zeit der Kreuzzüge wird die Rückkehr des Königs Richard Löwenherz erwartet. Doch durch Ränke und Erpressung wird er in Österreich festgehalten, während sein Bruder Prinz John England despotisch regiert. Der treue Ritter Ivanhoe, als fahrender Sänger getarnt, will seinen König aus der Gefangenschaft befreien und das Land von Prinz John erlösen. Sein Weg führt ihn an den Hof, wo er in einer Maske als schwarzer Ritter ein Turnier bestehen muss, um die Getreuen des Prinzen auszuhebeln. Die Dame, mit der er sich schon in der Jugend verband, steht ihm ebenso zur Seite wie Rebecca in tatkräftiger aber uneingestandener Liebe. Ein reich ausgestatteter Film, der das Hochmittelalter dramatisch und in den buntesten Farben schildert. Großes Hollywood-Kino gegen trübe Wintertage.

Der Film ist bei dailymotion zu sehen.


>>> Ivanhoe - Der schwarze Ritter


Und nun viel Vergnügen mit den Filmen...

01 Dezember 2016

Ideen für Weihnachtsgeschenke: Verschenke Gemeinsamkeit, Erlebnis und Zeit

Der Dezember ist gekommen und nun macht man sich langsam Gedanken über Weihnachtsgeschenke. Was schenkt man dem, der alles hat? Oder was wäre einmal ein besonderes Geschenk? Es wäre eine gute Gelegenheit, gemeinsame Erlebnisse zu verschenken. Zeit ist ein so kostbares Gut und wenn man sie mit jemand Liebes zusammen verbringen kann und etwas Besonderes macht, dann ist das wirklich ein Geschenk. Hier findest Du einige Tipps, die vielleicht einmal ein etwas anderes Geschenk auf dem Gabentisch sein können.


Kräuterwanderungen und –spaziergänge


Mittlerweile gibt es viele Heilpraktiker/innen und Kräuterfrauen (überwiegend Frauen), die 1-2 stündige Rundgänge in der Umgebung dazu anbieten. Sie sind gar nicht teuer. Für etwa 10 EUR kann man heimische Wild-, Würz- und Heilkräuter kennen lernen und sammeln. Tüte mitnehmen nicht vergessen!

Einige bieten für etwas höhere Beträge auch Kräuter-Kochkurse an oder zeigen, wie man Salben und Tinkturen etc. zubereitet. Es ist sehr entspannend, in solch einer kleinen Gruppe mit Kräuterinteressierten unterwegs zu sein. Auch Klöster bieten mitunter Kräutergarten-Führungen an, manche Stadtparks führen einen Apotheker-Garten.

Unter dem Stichwort „Kräuterführung“ oder „Kräuterwanderung“ ist in Deiner Region bestimmt etwas zu finden und viele Kräuterdamen oder –herren bieten auch Gutscheine an, die man verschenken kann. Sobald es April oder Mai geworden ist, kann es losgehen mit den ersten Frühjahrskräutern.



Verkostungen


Wenn es etwa eine Rösterei in Deiner Stadt gibt, ist möglicherweise auch eine Kaffee-Verkostung oder ein Kaffee-Seminar nicht weit. Ebensolches gibt es auch für Wein, Tee, Whisky oder Schokolade. Letzteres bieten auch Schokoladenhersteller an mit einem für die Figur gefährlichen Werksverkauf.

Weinhandlungen veranstalten manchmal Abende, an denen sie verschiedene Weine vorstellen. Bierbrauereien geben Führungen, zeigen ihre ehrwürdigen Braukessel und reichen natürlich Kostproben.

Das Portal mydays oder Erlebnisgeschenke könnte Dir hier auch weiterhelfen, sogar mit einer Suche nach Postleitzahlen. Schau doch einfach einmal, was es so alles unter diesem Stichwort in Deiner Stadt oder am Wohnort der zu Beschenkenden gibt.



 

Gemeinsames Kochen


Ein gemütlicher Abend, an dem man gemeinsam etwas Leckeres kocht und zum Essen zusammensitzt, ist schön verbrachte Zeit. Wie wäre es, wenn Du einen kleinen Korb oder eine Schale nimmst und schon einmal einige haltbare Zutaten hineinlegst? Nudeln oder Pizzazutaten, getrocknete Tomaten, eine Flasche Wein, Tee oder Espresso, Kräuter oder Gewürze. Du kannst das Rezept aufschreiben und beilegen. Die frischen Zutaten bringst Du an dem Abend mit. Einige gesunde Rezepte findest Du z.B. bei


und wenn Ihr Euch im Brotbacken versuchen möchtet, gibt es einen großen Rezepteschatz bei Ploetzblog.



Kochkurs besuchen


In Kochkursen oder –seminaren kann man mal etwas Neues lernen und ausprobieren. Oder dürfen es Spezialitäten sein, wie etwa Sushi zubereiten, die Wildkräuter-Küche kennen lernen, internationale Gerichte zubereiten oder Kenntnisse im Backen aufzufrischen.

Auch die Volkshochschulen bieten dazu Vieles an: z.B. thailändische / indische / französische Küche, Fingerfood, Pralinen-Workshop, Brot backen, feine Saucen… Sicher findest Du hier interessante Kurse oder Wochenend-Workshops.

Manchmal bieten auch Geschäfte oder Restaurants Kurz-Seminare an. Frage vielleicht auch nach einem Gutschein, falls die oder der zu Beschenkende terminlich ziemlich gebunden ist.




Gemeinsamer Bastelabend


Do-it-yourself ist schon seit einigen Jahren wieder sehr beliebt. Wenn man nebenbei quatscht und Tee
trinkt, kann man einmal wieder in Ruhe Zeit miteinander verbringen.

Hast Du ein ganzes Arsenal von Perlen für eine Schmuckwerkstatt zuhause? Wolle, Holz oder Stoffe stapeln sich? Dann verschenke doch ein kleines „Starterpaket“ und lade die zu beschenkende Person ein.

Oder habt Ihr eine Schwäche für Upcycling? Dann findest Du hier möglicherweise schon einige Anregungen:


Ein passend zurechtgemachtes Geschenk aus einigen Dingen, die Ihr dazu benötigt, kannst Du fantasievoll zusammenstellen und mit einem hübschen Gutschein versehen.



Zusammen lernen 

 

Kurse und Lernmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Egal ob eine Sprache oder Persönlichkeitsentwicklung. Man kann Entspannungstechniken lernen und auch mal zum Reinschnuppern einen Wochenend-Workshop belegen. Singen für Herz und gute Atmung macht ebenso viel Spaß wie Tanzen oder Fitness.

Stadtexkursionen, Führungen, Radtouren aber auch Kulturrundgänge oder Lernen über Nachhaltigkeit. Man kann sich Fotografie- oder Computerkünste aneignen oder sie verfeinern. Malen, Schneidern, Bildhauern … es gibt eine große Zahl von Möglichkeiten. Zusammen macht es dann einfach mehr Spaß und ist eine gute Motivation, es auch wirklich zu tun.

Viele Angebote findet man wieder bei der Volkshochschule und auch z.B. bei Bastelgeschäften. Zu allen möglichen Führungen könnte man etwas bei der Touristeninformation erfahren. Naturschutz-Organisationen bieten oft vielfältige Veranstaltungen an, um den Menschen die Natur wieder näher zu bringen.

Mittlerweile gibt es auch sogenannte Wildnisschulen, die Exkursionen anbieten samt Übernachtungen im Wald, Feuer machen, ein wenig Pflanzenkunde etc.



Musik, Musik, Musik

 

Falls Du genau weißt, dass jemand schon immer einmal Klavier spielen, Trommeln, das Gitarrenspiel auffrischen oder mit Mikrofon singen möchte - dann lass Dir für ihn oder sie einen Gutschein für eine Schnupperstunde ausstellen. Viele Musikschulen und –lehrer tun dies, damit ihre potentiellen Schüler sich ausprobieren können. Und natürlich ist auch die Volkshochschule eine Fundgrube für diese Dinge.

Steht bei der begeisterten Chorsängerin oder dem passionierten Bandmitglied bald wieder ein Konzert an? Wie wäre es, wenn Du zu der Gelegenheit als Fotograf den Abend begleitest? Häufig vergessen Freizeitmusiker, wie toll Fotos für die Erinnerung, Werbung und den Zusammenhalt sind. Es wäre sicher ein willkommenes Geschenk, wenn Du Dich darum kümmern würdest.

Das geht übrigens sehr schön für alle möglichen Vereine, in denen sich Dein Lieben betätigen und die sich über so etwas sehr freuen.



Vielleicht hat Dich der ein oder andere Vorschlag schon auf eine Idee gebracht und Du hast sogar jemandem im Auge, den Du damit erfreuen könntest? Das wäre prima! Es müssen ja nicht immer Dinge sein, die - aufwändig verpackt - überreicht werden. Oft sind diejenigen Geschenke die schönsten, die zu gemeinsamen Erinnerungen werden. Nun wünsche ich Dir viel Freude mit der Geschenkeauswahl für Deine Lieben.

War doch nichts Zündendes dabei? Dann schau doch gern einmal in den Büchertipps, ob Du eine ansprechende Lektüre zur Entspannung, Entschleunigung und Inspiration zum Verschenken findest.


25 November 2016

Dem Körper zuhören - von guten und miesen Freunden

Unser Körper ist ein wirklich treuer Geselle. Er schenkt uns Empfindungen und Erlebnisse und ermöglicht es uns, die Welt zu erkunden. Oft wird er als ein Wunderwerk bezeichnet, das man jedoch – durch täglichen Gebrauch – als selbstverständlich nimmt. Wie jedes Wunderwerk benötigt auch er Pflege und gute Behandlung und das Tolle ist: Der Körper ist lebendig und kann deshalb sogar selbst mitteilen, was er gerade braucht. Aber hören wir ihm auch zu, wenn er sich uns verständlich machen will? Wie es damit manchmal zugehen kann, soll folgende Geschichte verdeutlichen.

Der Winter steht vor der Tür und obwohl es nass und kalt ist, sollte man immer einmal wieder einen Spaziergang oder sogar eine kleine Wanderung machen. Gesundheit und Seele freuen sich darüber. Damit man auch motiviert ist, kann man einen Freund einladen, um gemeinsam z.B. im Wald herumzuflanieren. Nehmen wir an, Du bist mit einem guten Freund verabredet und ihr wollt den Tag auf Wanderschaft verbringen. Ihr lauft fröhlich los und Du erfreust Dich an der Natur und Deiner Gesellschaft.

Seltsamer Spaziergang 

 

Dein Freund geht aber nicht so recht spazieren sondern sein Schritt ist ziemlich schnell. Du musst Dich bemühen, mit ihm Schritt zu halten und brauchst nach einiger Zeit eine kurze Verschnaufpause. Du bittest Deinen Begleiter, eben anzuhalten. Aber er läuft einfach weiter und beachtet Dich nicht. Wie Du siehst, ist er so in Gedanken versunken und mit sich selbst, seinen Plänen und allem Möglichen beschäftigt, dass er Dir nicht zuhört. Da Du jedoch guter Laune bist und weißt, dass Dein Freund z.B. ein Leistungsmensch und Problemlöser ist, siehst Du es ihm nach und gehst weiter mit.

Nach einer Stunde bekommst Du Durst und da Dein Freund den Proviant trägt, bittest Du ihn um einen Schluck Wasser. Dein Gefährte latscht stur weiter ohne auf Dich zu achten. Langsam beginnst Du Dich zu ärgern über das miese Verhalten. Du ziehst ihn am Ärmel und sagst ihm: „He, ich habe auch Hunger. Ich kann nicht immerzu in diesem Tempo weiter neben Dir herlaufen, ohne zu essen und zu trinken.“ Genervt sieht der Verbissene Dich an. Statt sich zu entschuldigen und sich Dir zuzuwenden, wirft er Dir einen Schokoriegel hin und murmelt: „Keine Zeit jetzt…“. Langsam glaubst Du, dass er spinnt und Du wirst sauer. Aber was sollst Du tun? Du willst ihm ja nicht gleich die Freundschaft kündigen.

Ist das wirklich ein Freund? 

 

Also gibst Du Dich mit dem Süßzeug zufrieden, schluckst es mit Deinem Durst und Deinem Ärger herunter und trabst mit dem Freund weiter über die Waldwege. Da Ihr ausgetretene Pfade geht, siehst Du so manche Wanderer, die offensichtlich in der gleichen Situation stecken: Ein Hornochse, der vorneweg rennt und ein Begleiter kommt kaum hinterher. Die Hinterherlaufenden sind in einem mehr oder minder jämmerlichen Zustand. Darauf nicht zu reagieren und sich zu kümmern, scheint allgemein akzeptiert zu sein. So machen es ja Viele, dann ist das wohl in Ordnung. Sehr seltsam…

Noch eine Stunde weiter bist Du nicht nur erschöpft und genervt von Deinem Freund sondern regelrecht wütend. Was fällt ihm eigentlich ein, Dich so zu ignorieren? Du willst mit ihm darüber reden, er wird jedoch ungehalten und schimpft: „Was hast Du denn schon wieder? Ich habe keine Zeit für sowas“. Hast Du gerade richtig gehört? Das kann doch nicht sein! Nun wirst Du ernsthaft böse und haust ihm in den Nacken, dass seine Muskeln schmerzen. Keine Reaktion. Du rufst „He, ich brauche eine Pause, ich habe Durst und Hunger. Ich möchte mal lachen zwischendurch und unseren Weg genießen. Was soll denn das?“ Wieder keine Reaktion.

Das kommt davon 

 

Nun reicht es Dir und gibst ihm eins auf den Kopf, damit er wehtut. Du kneifst ihn in den Rücken, denn den wendet er Dir die ganze Zeit zu. Jedoch wie Du Dich auch bemerkbar machst, er ignoriert Dich. „So, jetzt ist Schluss“, schimpfst Du und wirfst Dich ihm vor die Füße. Er stolpert, fällt hin und bleibt auf der Nase liegen. Das hat er jetzt davon! Dein Freund schaut Dich verständnislos an und beginnt zu klagen, dass das nicht fair sei. „Warum passiert das ausgerechnet jetzt? Warum mir? Es geht mir so schlecht, was für eine Quälerei…“ Tja, da hätte er mal vorher auf Dich hören und Dich anständig behandeln sollen. So geht es, wenn man einen guten Freund immer übersieht.

Dein Freund hat Dich reichlich schäbig behandelt und ist schlimm mit Dir umgesprungen. Du errätst es sicher: Der „miese Freund“ sind wir oft selbst und wir behandeln unseren Körper mitunter so lange schlecht, bis er streikt und wir auf der Nase liegen. Das ist kein Wunder, denn wenn wir uns ihm nicht zuwenden und ihm zu selten etwas Gutes tun, bekommen wir ein schlechtes Verhältnis zueinander. Dann hilft dem Körper nur noch eine harte Reaktion, um den „miesen Freund“ zur Besinnung zu bringen. Viel schöner ist es da doch, gut mit dem Körper umzugehen, freundlich zu ihm zu sein und auf seine Signale zu hören. Und ihn vielleicht auch immer einmal zwischendurch zu fragen: „Wie geht es Dir? Was brauchst Du gerade?“

Selbstfürsorge sorgt für ein gutes Leben

 

Wenn man in gutem Einvernehmen mit dem eigenen Körper lebt, ist ein Tag viel entspannter und erfreulicher. Es ist schön, sich gute Gewohnheiten anzueignen und gut für sich selbst zu sorgen. Selbstfürsorge ist gar nicht so schwer, denn das lebendige Wunderwerk Körper lässt uns nicht im Stich und sagt recht klar, was es benötigt. Hab also einen guten Tag, egal ob Du wanderst oder arbeitest. Und wenn Du nachhause kommst, gönne Dir doch etwas Schönes. Vielleicht hast Du Lust,
ganz heimelig einen Kerzenkamin anzuzünden oder Dich mit einem leckeren Ingwertee durchzuwärmen. Noch mehr einfache Tipps, um gut für Dich zu sorgen, kannst Du auch >> hier finden. Auf eine herzliche Freundschaft mit dem Körper und lass es Dir wohl sein.